2015-07-09 11.49.23

und so war es immer schon, obwohl überhaupt kein Geld dafür da war. Das fing schon als Kind an. Gute Materialien waren allen in meiner Familie wichtig und meine Tante zauberte aus Kleidern von ihr oder meiner Mutter immer wieder aktuelle Sachen. Mir war das natürlich trotzdem nicht chic genug. Als ich zum ersten Mal selbst einen Wintermantel aussuchen durfte, den meine Oma bezahlen würde, griff ich, damals 10 Jahre alt,  instinktiv zum zweit teuersten Teil des ganzen Geschäftes.

Bis heute hat sich daran nicht viel geändert und so shoppe ich lieber seltener, dafür aber durchaus auch mal kostspieliger. (Übrigens habe ich mich auch schon in Möbelstücke verliebt – ehrlich, wie in der Werbung – die ich mir überhaupt nicht leisten konnte. Hab sie dann irgendwie trotzdem gekauft und auch 15 Jahre später noch Freude daran. Und eines der tollsten Geschenke, die ein Mnn mir mal machte, war Bettwäsche aus feinem Leinen von der Schwäbischen Jungfrau am Graben.)

Und dann kommt also die Enkelprinzessin und man sieht wirklich ständig entzückende kleine Sachen: Kleider, Shirts, Spielsachen, Kinderbücher, die ersten Wochen habe ich im 3-Tagesythmus etwas eingekauft. Großeltern werden als Wirtschaftsfaktor noch schwer unterschätzt:-)

Kommt aber a la longe ganz schön teuer? Nicht, wenn man die richtigen Second-Hand Läden kennt! Dort gibt es die tollen teuren Markenteilchen aus Frankreich, Italien und England zu leistbaren Preisen. Statt neu um 140,- Euro kann man dann getrost den 100er vorne wegstreichen und „teuer“ einkaufen. Dazu noch vorgewaschen, was viel gesünder ist. Und mehr als 3, 4 Mal zieht so ein Zwergerl das gewand eh nicht an. Gerade unlängst habe ich zum Beispiel ein Burberry Kleidchen in 86 gesehen, wie neu und UMWERFEND süß! Leider so gar nicht zum Geschmack der Eltern von Florina passend, also hab‘ ich mich diesmal beherrscht. Vielleicht bekomme ich ja in ein paar Jahren nochmal eine Chance;-)

Wer gute Tipps in anderen Bundesländern hat, immer nur her damit!

 

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