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Gestern habe ich einen Eindruck bekommen, wie die Bezeichnung digital natives entstanden sein muss. Und das kam so: Kaum, dass mein Enkelprinzessinentag begann, hatte Florina auch schon meine Handtasche in Arbeit. Die Mmi-Tasche ist für sie wie eine Schatztruhe. Da gib es soviel zu entdecken, heraus zu befördern, auf und zu zumachen. Besonders beliebt sind das Brillenetui und die Geldtasche. Aus dem Etui holt sie die Brille, die sie sich umgehend um den Hals hängt, weil sie auf dem Kopf immer runter rutscht. Das Geldbörsel wird 20 mal aus-und wieder eingeräumt. Da sitze ich immer dabei, damit sie keine Münzen in den Mund nimmt. Und dann findet sie das Mobiltelefon, hält es sich zuerst ans Ohr und wartet. Kommt natürlich nix, kein Ton, ist ja niemand dran. Also nimmt sie es vom Ohr und – ich fasse es nicht – drückt auf den Curser, worauf hin das Sperrbild entsteht. Sie ist begeistert, denn da ist ja SIE selber drauf, das erkennt Florina jetzt schon mit ihren 16 Monaten. Und dann beginnt sie auf dem Bildschirm zu wischen. So sind sie, die kleinen Racker. Heutige Kinder wissen nicht mehr, was eine Wählscheibe ist. Aber sie meistern mühelos den Fernseher, die Stereoanlage und eben Mmis iPhone!

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